Das Problem in Berlin-Mitte
Im Innenstadtbezirk Mitte treten Steinmarder deutlich seltener auf als in den Außenbezirken. Dort, wo der Große Tiergarten an die Wohnbebauung grenzt, wandern jedoch einzelne Tiere aus dem Park in die angrenzenden Altbauten. Besonders betroffen sind die Gründerzeithäuser in Moabit und am Hansaviertel-Rand, deren großzügige Dachstühle und unverschlossene Traufbereiche den Mardern Zugang bieten.
Besonders betroffene Bereiche
Tiergarten-Südrand: Altbauten am Parkrand mit Baumbestand als Aufstiegshilfe. Moabit: Gründerzeithäuser mit geräumigen Dachböden und offenen Traufbereichen. Hansaviertel: Einzelhäuser mit Flachdächern und Grünanlagen. Wedding: vereinzelt in Hinterhöfen mit altem Baumbestand.
Befall erkennen
- Geräusche auf dem Dachboden in den Nachtstunden, unregelmäßig, nicht jede Nacht
- Marderkot auf dem Dachboden oder an der Regenrinne
- Kratzspuren am Fallrohr oder an der Fassade
- Beschädigte Dachisolierung in Traufnähe
Unsere Vorgehensweise
In Mitte setzen wir auf Akustik-Vergrämung mit Ultraschallgeräten auf dem Dachboden. Nach dem Auszug verschließen wir den Traufbereich und alle Fassadenöffnungen mit Edelstahlgittern. Bei Altbauten unter Denkmalschutz verwenden wir unauffällige Abschlüsse, die das Fassadenbild nicht verändern.
Kosten
Mardervergrämung in Berlin-Mitte ab 220 EUR. Traufverschluss am Altbau nach Laufmeter.