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Kammerjäger Berlin — Schädlingsbekämpfung
Berlin

Schädlingsbekämpfung für Gastronomie in Berlin — HACCP-konform und kontrollsicher

Ihr zertifizierter Kammerjäger für Berlin und Umgebung — schnell, diskret und zuverlässig.

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Warum Gastronomie eine eigene Kategorie ist

Ein Schädlingsproblem in einer Privatwohnung ist ärgerlich. In einem Restaurant ist es existenzbedrohend. Der Unterschied liegt nicht im Schädling selbst — eine Schabe in der Küche eines Wohnhauses und eine Schabe in einer Restaurantküche sind biologisch dasselbe Tier. Der Unterschied liegt im Regelwerk darüber: HACCP, §42 IfSG, LFGB, LMHV — wer in Berlin Lebensmittel verarbeitet oder serviert, bewegt sich in einem engen Korridor aus Kontrollpflichten, Dokumentationsvorgaben und behördlichen Sanktionsmöglichkeiten. Ein einzelner Fund kann eine Schließung auslösen. Ein fehlender Schädlingsmanagement-Ordner bei einer Routinekontrolle ist bereits eine Ordnungswidrigkeit.

Wir betreuen in Berlin eine wachsende Zahl von Gastronomiebetrieben — von kleinen Familienimbissen in Neukölln bis zu Hotelküchen in Mitte und Charlottenburg. Die Struktur unserer Arbeit unterscheidet sich deutlich von einem Wohnungseinsatz: Wir kommen nicht, wenn ein Problem auftritt, sondern vorher — und wir dokumentieren, damit Sie im Fall einer Kontrolle sagen können: „Hier ist unser Plan, hier sind die Protokolle, das sind die Maßnahmen."

Die typischen Schädlinge in Berliner Gastronomie — und warum

  • Deutsche Schabe (Blattella germanica) — der Klassiker in jeder warmen Küche. Sie liebt die Rückseite von Kühlschränken, die Spalten hinter Spülmaschinen, die warmen Hohlräume unter Fritteusen. In Berlin besonders verbreitet in Altbauküchen, wo Leitungen durch gemeinsame Schächte laufen und Schaben von einem Restaurant zum nächsten wandern. Gel-Köder an den richtigen Punkten ist die erste Verteidigungslinie. Mehr zur Methodik: Schabenbekämpfung.
  • Ratten in Hinterhöfen und Müllbereichen — wenn die Mülltonnen hinter dem Betrieb stehen und die Deckel nicht schließen, haben Sie innerhalb von Wochen ein Nagerproblem. Wir sichern Zugänge, installieren Köderstationen in den richtigen Abständen und dokumentieren die Aktivität für Ihre Unterlagen. Details: Rattenbekämpfung.
  • Mäuse in Lagerräumen — oft unterschätzt, weil weniger auffällig als Ratten. Einzelne Mäuse in einem Trockenlager verursachen in Wochen erheblichen Verderb und kontaminieren deutlich mehr, als sie fressen. Schnappfallen und Monitoring-Stationen sind hier die bevorzugten Mittel, keine Köder, die in Lebensmittelnähe problematisch wären.
  • Dörrobstmotten und Lagerschädlinge — wer Müsli, Mehl, Gewürze oder Trockenfrüchte lagert, muss mit Motten rechnen. Pheromonfallen geben frühzeitig Alarm, bevor der Schaden groß wird. Grundreinigung der Lagerregale ist Teil der Bekämpfung. Mehr: Mottenbekämpfung.
  • Fruchtfliegen an Theken und Saftanlagen — nicht gesundheitsgefährdend, aber für Gäste sichtbar und für die Bewertung in Restaurantportalen kritisch. Hier helfen UV-Fallen, angepasste Reinigungsintervalle und das Schließen von Abflussresten.
  • Silberfische und Kellerasseln — typisch für feuchte Kellerlager in Berliner Altbauten. Meist ein Feuchtigkeits- und Belüftungsproblem, das man mit Köder allein nicht löst — wir beraten zu baulichen Maßnahmen gleich mit.

Was ein HACCP-konformer Plan wirklich enthält

Viele Gastronomen glauben, ein Wartungsvertrag heißt: ein Kammerjäger kommt alle drei Monate vorbei, schaut kurz nach und geht wieder. Das reicht nicht. Ein prüfungssicherer Plan hat sechs Bestandteile: Erstens eine Risikoanalyse des Betriebs — welche Bereiche sind besonders gefährdet, wo sind die Eintrittswege, wo die warmen Ecken. Zweitens einen Lageplan mit nummerierten Monitoring-Punkten, der im Ordner abgelegt ist. Drittens ein Kontrollprotokoll für jede Begehung, mit Datum, Befund und Maßnahmen. Viertens ein Trendmonitoring, das Auffälligkeiten über die Zeit sichtbar macht — eine Mäusefalle, die drei Monate in Folge auslöst, ist ein anderes Signal als eine einmalige Auslösung. Fünftens ein Notfallplan: Was passiert, wenn bei einer Kontrolle etwas gefunden wird, wer wird informiert, welche Sofortmaßnahmen werden eingeleitet. Und sechstens Nachweise der verwendeten Mittel mit Sicherheitsdatenblättern und Zulassungsnummern — wir führen diese Unterlagen und ergänzen sie bei jedem Einsatz.

Die Kontrolle durch das Gesundheitsamt — was wirklich geprüft wird

Das Berliner Bezirksamt prüft Gastronomiebetriebe regelmäßig, unangekündigt und risikoorientiert. Ein Betrieb mit Mängeln in der Vergangenheit wird häufiger kontrolliert als ein Betrieb mit sauberer Historie. Bei der Kontrolle gibt es zwei Ebenen: der sichtbare Zustand der Räume und die Dokumentation. Wir haben bei einem Restaurant in Kreuzberg einmal erlebt, wie die Kontrolleurin die Küche als „makellos" bezeichnete, dann aber die fehlenden Protokolle der letzten Monate bemängelte — das Ergebnis war eine Beanstandung. Sichtbar sauber reicht nicht. Die Dokumentation, dass die Sauberkeit kein Zufall ist, sondern Teil eines Systems, ist genauso wichtig.

Bei einem aktiven Befund entscheidet der Umfang über die Folgen. Ein einzelnes Tier in einer Ecke ist eine Beanstandung mit Nachfrist — in der Regel 14 Tage, in denen Sie den Nachweis erbringen müssen, dass gehandelt wurde. Mehrere Tiere im Zubereitungsbereich können zu einer Teilschließung führen, bei der der betroffene Bereich bis zum Wirksamkeitsnachweis nicht genutzt werden darf. Im Extremfall greift §39 LFGB: Untersagung des Inverkehrbringens von Lebensmitteln, vorübergehende Betriebsschließung. Wer in dieser Situation einen Dienstleister an der Hand hat, der innerhalb von Stunden eine strukturierte Sofortbehandlung mit Protokoll liefert, steht deutlich besser da.

Unser Ablauf in einem neuen Gastronomiebetrieb

Wenn wir einen neuen Gastronomie-Kunden übernehmen, beginnen wir mit einer gründlichen Erstbegehung. Das sind meistens zwei bis drei Stunden, bei denen wir die Küche, die Lager, die Spül- und Müllbereiche, die Theke, die Gasträume und den Außenbereich systematisch durchgehen. Wir notieren, wo Schädlinge einen Zugang haben könnten — Kabeldurchführungen, Türschwellen, Lüftungsgitter, undichte Stellen an Wasserleitungen. Wir markieren die Stellen, an denen Monitoring-Punkte sinnvoll platziert werden können. Wir schauen uns die bestehenden Hygienepläne an und prüfen, ob sie zum tatsächlichen Ablauf passen. Am Ende bekommt der Betrieb einen Lageplan, einen Risikobericht und einen Vorschlag für den Wartungsvertrag mit konkreter Terminstruktur.

Bei den regelmäßigen Terminen — je nach Vertrag monatlich, zweimonatlich oder vierteljährlich — arbeiten wir immer nach demselben Schema: Sichtkontrolle aller Monitoring-Punkte, Austausch der Fallen bei Bedarf, Prüfung der Risikobereiche, Gespräch mit dem Küchenleiter oder Geschäftsführer über Auffälligkeiten, Eintrag ins Protokoll, Ablage im Ordner. Wenn wir eine Auffälligkeit sehen — eine Kotspur, eine gefundene Schabe, ein Kontaktfleck — handeln wir sofort, nicht erst beim nächsten Termin. Das ist der Unterschied zwischen einem Wartungsvertrag als Versicherung und einem Wartungsvertrag als Alibi.

Soforthilfe vor einer unangekündigten Kontrolle

Manchmal rufen uns Gastronomen an, die den Verdacht haben, dass eine Kontrolle bevorsteht — oder die nach einer mündlichen Ankündigung 48 Stunden Zeit haben. In diesen Fällen kommen wir auch ohne bestehenden Vertrag, machen eine Sofortbehandlung, installieren Fallen und geben Ihnen eine kurze schriftliche Bestätigung über die durchgeführten Maßnahmen. Das ersetzt keinen vollständigen Schädlingsmanagement-Ordner, verschafft Ihnen aber Argumente im Gespräch mit der Kontrolleurin und eine reale Wirkung gegen vorhandene Tiere. Für akute Fälle gilt unser 24h Notdienst.

Was die Zusammenarbeit kostet — ehrliche Zahlen

Wir arbeiten mit transparenten Monatspauschalen. Ein kleines Café mit einer Hinterzimmerküche, etwa 40 Quadratmeter Betriebsfläche, liegt bei 55 bis 80 Euro im Monat mit vierteljährlicher Begehung. Ein mittleres Restaurant — 80 bis 120 Quadratmeter, Küche plus Lager plus Gastraum plus Hinterhof — kostet je nach Risikoprofil zwischen 120 und 180 Euro monatlich. Hotelküchen, Kantinen, Bistros mit Cateringbereich liegen bei 220 bis 350 Euro monatlich. Diese Pauschalen enthalten die regulären Begehungen, die Dokumentation, die Pflege des Ordners und die unentgeltliche Soforthilfe bei akuten Fällen zwischen den Terminen. Einzelne größere Maßnahmen wie eine Sprühbehandlung nach einem schwereren Befall werden gesondert abgerechnet — mit Kostenvoranschlag vorher. Für den Überblick aller Regeltarife: Was kostet Schädlingsbekämpfung?

Erstgespräch vereinbaren

Wenn Sie einen Gastronomiebetrieb in Berlin führen und überlegen, ob Sie einen Wartungsvertrag brauchen — rufen Sie an: 030 340 46 300. Das Erstgespräch ist kostenlos. Wir schauen uns Ihren Betrieb an, prüfen Ihre aktuelle Dokumentation und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist. Manchmal reicht eine kleine Ergänzung Ihrer bestehenden Struktur. Manchmal braucht es einen vollständigen Neuaufbau. Wir bauen, was wirklich gebraucht wird — nicht, was gut aussieht.

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Unser Techniker kommt zu Ihnen nach Berlin, analysiert den Befall und behandelt professionell.

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Fragen & Antworten

Häufig gestellte Fragen zur Schädlingsbekämpfung in Berlin

Brauche ich als Restaurant einen Wartungsvertrag oder reicht ein Einsatz bei Befall?

Wenn Sie Lebensmittel verarbeiten und servieren, verlangen sowohl HACCP als auch §42 IfSG eine lückenlose Dokumentation der Schädlingsprävention — nicht erst die Reaktion im Fall eines Befalls. Das heißt: Die Frage ist nicht ob, sondern in welcher Form. Für kleinere Imbisse und Cafés reichen vierteljährliche Kontrollen aus. Bei Vollküchen mit Lagerräumen, bei Kantinen oder Hotelküchen empfehlen wir monatliche Begehungen mit Protokoll. Ohne diese Dokumentation haben Sie bei einer Kontrolle durch das Lebensmittelamt ein Problem — selbst wenn faktisch kein Schädling vorhanden ist.

Was passiert, wenn das Gesundheitsamt bei einer Kontrolle Schaben findet?

Das hängt stark vom Umfang ab. Einzelne Tiere in einem Randbereich führen in der Regel zu einer Beanstandung mit Nachfrist — Sie müssen nachweisen, dass gehandelt wurde. Aktiver Befall in der Zubereitungszone kann zur sofortigen Teilschließung führen, im schlimmsten Fall zur Betriebsuntersagung nach §39 LFGB. Wir haben in den letzten Jahren mehrere Gastronomen betreut, die nach einer Kontrolle 48 Stunden hatten, um einen nachhaltigen Wirksamkeitsnachweis vorzulegen. Das ist machbar, aber nur mit einer strukturierten Sofortbehandlung und belastbarer Dokumentation.

Können wir die Behandlung während des laufenden Betriebs durchführen lassen?

In den meisten Fällen ja — wir arbeiten bei Restaurants und Cafés fast ausschließlich nachts oder in den Pausenzeiten zwischen Mittags- und Abendservice. Gel-Köder gegen Schaben, Monitoring-Fallen, Köderstationen für Nager — all das kann während geschlossener Küche installiert werden. Aufwändigere Maßnahmen wie Sprühbehandlungen erfordern längere Einwirkzeiten, die wir mit einer Schließung von maximal 3 bis 4 Stunden außerhalb der Servicezeiten hinbekommen. Eine komplette Betriebsunterbrechung ist fast nie nötig.

Wie funktioniert ein HACCP-konformer Schädlingsbekämpfungsplan konkret?

Er besteht aus vier Teilen: Risikoanalyse (welche Schädlinge sind in Ihrem Betrieb realistisch, wo sind die Eintrittswege), Monitoring-Punkte (Fallen an definierten Stellen, durchnummeriert und auf einem Lageplan eingetragen), regelmäßige Kontrollen mit Protokoll, und ein Maßnahmenplan bei Auffälligkeiten. Das Ganze wird in einem Schädlingsmanagement-Ordner zusammengeführt, der bei der Kontrolle griffbereit liegen muss. Wir erstellen und pflegen diesen Ordner für unsere Gastronomie-Kunden mit — das ist Teil des Wartungsvertrags.

Was kostet ein Wartungsvertrag für einen Gastronomiebetrieb in Berlin?

Das hängt von der Betriebsgröße, der Anzahl der Monitoring-Punkte und der Kontrollfrequenz ab. Orientierungswerte: ein kleines Café mit Küche im Hinterzimmer liegt bei etwa 55 bis 80 Euro pro Monat bei vierteljährlicher Begehung. Ein mittleres Restaurant mit Lager und Außenbereich etwa 120 bis 180 Euro monatlich. Eine Hotelküche oder ein größeres Bistro mit Cateringbereich zwischen 220 und 350 Euro. Alle Preise inklusive Dokumentation und Soforthilfe bei akuten Fällen zwischen den Regelterminen.

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