Das Problem in Berlin-Kreuzberg
Kreuzberg ist kein klassisches Marder-Gebiet, doch am Rand des Görlitzer Parks und entlang des Landwehrkanals kommt es vereinzelt zu Marderbesuch auf Dachböden. Die alten Gründerzeithäuser rund um den Park haben Dachstühle, die seit Jahrzehnten nicht verschlossen wurden. Einzelne Steinmarder nutzen die Baumreihen am Kanal und die Parkvegetation als Korridore und finden über Fallrohre und Kletterpflanzen an den Fassaden den Weg aufs Dach.
Besonders betroffene Bereiche
Görlitzer Park-Rand: Altbauten mit alten, offenen Dachstühlen. Landwehrkanal: Baumreihen als Wanderkorridor. Graefekiez: begrünte Hinterhöfe mit Fassadenbewuchs als Aufstiegshilfe. Wrangelkiez: Gründerzeithäuser mit ungenutzten Dachböden.
Befall erkennen
- Vereinzelte Poltergeräusche auf dem Dachboden, oft nur im Herbst und Winter
- Kratzspuren an Efeu-bewachsener Fassade oder am Fallrohr
- Marderkot auf dem Dachboden mit Fruchtresten
- Isolierung im Traufbereich aufgerissen
Unsere Vorgehensweise
In Kreuzberg prüfen wir zunächst, ob tatsächlich ein Marder und nicht etwa Waschbären oder Tauben für die Geräusche verantwortlich sind. Bei bestätigtem Marder setzen wir Akustik-Vergrämung ein und verschließen danach den Dachstuhl. Fassadenbewuchs wie Efeu und Wilder Wein wird als Aufstiegshilfe identifiziert, wir empfehlen gezielten Rückschnitt am Gebäude.
Kosten
Mardervergrämung in Kreuzberg ab 220 EUR. Dachstuhlinpektion mit Artbestimmung inklusive.