Schädlingsbekämpfung in Tempelhof-Schöneberg
Tempelhof-Schöneberg ist ein Bezirk mit zwei Gesichtern. Im Norden Schöneberg und Friedenau: dicht bebaute Altbauviertel mit Gastronomie, Cafes und einer lebhaften Marktszene am Winterfeldtplatz. Im Süden Marienfelde und Lichtenrade: ruhige Einfamilienhausgebiete am Stadtrand. Dazwischen liegt das Tempelhofer Feld — Berlins größte Freifläche und, für uns, ein Knotenpunkt für Nagetierbewegungen.
Schöneberg: Gastro, Altbau und Schaben
Der Winterfeldtplatz, die Akazienstraße, die Goltzstraße — hier reiht sich Restaurant an Bar an Cafe. Und darunter liegen Keller aus dem 19. Jahrhundert, die alles miteinander verbinden. Wir hatten einen Einsatz in der Maaßenstraße: Eine Mieterin meldete Schaben in der Küche. Bei der Inspektion stellten wir fest, dass der Befall aus der leerstehenden Gaststätte im Erdgeschoss kam. Die Tiere wanderten über den Leitungsschacht vier Stockwerke nach oben. Die Hausverwaltung musste fünf Wohnungen gleichzeitig behandeln lassen.
Auch Ratten sind in Schöneberg präsent. Die Hinterhöfe der Gründerzeithäuser bieten Nahrung und Verstecke. Am Nollendorfplatz und in den Seitenstraßen der Hauptstraße sichten Bewohner regelmäßig Ratten in der Dämmerung.
Das Tempelhofer Feld: offene Fläche, verdeckte Probleme
Das ehemalige Flughafengelände zieht täglich tausende Besucher an. Was viele nicht sehen: Am Rand des Feldes, wo die alten Rollbahn-Strukturen auf die Wohnbebauung treffen, leben Ratten in stabilen Populationen. Die Kleingärten entlang der Oderstraße bieten Komposthaufen, Gartenlauben und offene Schuppen — alles, was Nagetiere brauchen. Von dort wandern die Tiere in die Keller der Wohnhäuser am Columbiadamm und am Tempelhofer Damm.
Marienfelde und Lichtenrade: Vorstadt mit Mardern
Im Süden des Bezirks dominieren Einfamilienhäuser mit Garten. Marder sind hier das häufigste Thema. Die Tiere nutzen Bäume und Regenrinnen als Aufstieg und finden Zugang über lockere Dachpfannen oder Lüftungsschlitze. Ein Hausbesitzer in Lichtenrade rief uns, weil er nachts Geräusche hörte und morgens zerrissene Isolierung auf dem Dachboden fand. In Marienfelde sind es häufig Wespen — Nester in Rollladenkästen und unter Garagendächern sind im Juli und August Standard.
Womit wir in Tempelhof-Schöneberg zu tun haben
- Ratten und Mäuse — Hinterhöfe Schöneberg, Tempelhofer-Feld-Randgebiet, Kleingärten Oderstraße. Köderstationen plus Kellersicherung.
- Kakerlaken — Altbauten Schöneberg und Friedenau, Gastro am Winterfeldtplatz. Gel-Behandlung, bei Großbefall koordiniert über das Treppenhaus.
- Wespen — Einfamilienhäuser in Marienfelde und Lichtenrade, Balkone in Friedenau. Im Hochsommer täglich Anfragen.
- Motten — Kleidermotten in den großen Altbauschränken Schönebergs. Biologische Bekämpfung mit Schlupfwespen, chemiefrei.
- Marder — Dachböden in Lichtenrade und Marienfelde. Zugangsanalyse, Vergrämung, bauliche Absicherung.
- Ameisen — Terrassen und Erdgeschosse in Mariendorf und Lichtenrade. Im Sommer kommen die Tiere über Türschwellen und Risse im Sockelbereich.
- Bettwanzen — Hotels rund um den Nollendorfplatz, Ferienwohnungen in Schöneberg. Hitzebehandlung als Ein-Tages-Lösung.
- Silberfische — Bäder ohne Fenster in unsanierten Friedenauer Altbauten. Meist ein Hinweis auf versteckte Feuchtigkeit.
- Flöhe — Haushalte mit Haustieren in Mariendorf und Tempelhof. Bodenbehandlung plus Empfehlung zur Tierprophylaxe beim Tierarzt.
- Tauben — Geschäftsstraßen Hauptstraße und Tempelhofer Damm. Balkone in Friedenau. Spike-, Netz- und Spanndrahtsysteme.
Preise und Anfahrt
Tempelhof-Schöneberg liegt zentral — wir sind in 15 bis 25 Minuten da. Kosten: Standardeinsätze ab 75 Euro, Schabenbekämpfung ab 95 Euro, Mardervergrämung ab 120 Euro. Für Hausverwaltungen gibt es Rahmenverträge mit regelmäßigen Kontrollen. Notdienst: 030 340 46 300.
Ortsteile im Bezirk
Wir arbeiten in allen Ortsteilen: Schöneberg (Winterfeldtplatz, Nollendorfplatz, Hauptstraße), Friedenau (Bundesplatz, Rheinstraße), Tempelhof (Tempelhofer Damm, Alt-Tempelhof), Mariendorf (Alt-Mariendorf, Trabrennbahn), Marienfelde und Lichtenrade.