Schädlingsbekämpfung in Berlin-Spandau
Spandau fühlt sich manchmal an wie eine eigene Stadt. Der Bezirk hat eine mittelalterliche Altstadt, ausgedehnte Wasserlagen an der Havel, Einfamilienhausviertel in Kladow und Gatow — und dann die Großsiedlungen in Staaken und Falkenhagener Feld. Jeder dieser Bereiche hat eigene Schädlingsprobleme, und wir kennen sie aus jahrelanger Arbeit vor Ort.
Die Havel: Rattenkorridor durch den Bezirk
Die Havel ist Spandaus prägendes Element — und Spandaus größtes Rattenproblem. Entlang der Uferbereiche in Hakenfelde und Wilhelmstadt graben Wanderratten ihre Baue in die feuchte Erde. Bei Hochwasser oder nach starken Regenfällen weichen die Tiere in die angrenzenden Wohngebiete aus. Hausverwaltungen an der Heerstraße und am Seeburger Weg melden uns dann gehäuft Sichtungen in Kellern und Garagen. Wir sichern Kellerfenster und Abflüsse, setzen Köderstationen und kontrollieren regelmäßig.
Kladow, Gatow und Wilhelmstadt: Gartenleben mit Nebenwirkungen
In den grünen Ortsteilen im Süden Spandaus leben die Menschen mit Garten, alten Bäumen und viel Natur. Das bedeutet auch: Marder auf dem Dachboden. Ein typischer Fall in Kladow — nachts Poltergeräusche über dem Schlafzimmer. Beim Blick auf den Dachboden: Kotspuren, zerrissene Dämmung, ein beißender Geruch. Der Marder kam über eine Eiche, deren Ast bis an die Dachrinne reichte. Wir haben den Ast kürzen lassen, den Zugang gesichert und den Marder vergrämt.
Wespen sind im Sommer das zweite große Thema. Rollladenkästen, Gartenhaus-Dächer, Hohlräume in Backsteinfassaden — überall können Nester entstehen. In Gatow haben wir einmal ein Hornissennest in einem stillgelegten Schornstein entdeckt. Hornissen stehen unter Naturschutz, also haben wir das Nest unangetastet gelassen und den Bewohnern gezeigt, wie sie die Saison ohne Konflikte überstehen.
Falkenhagener Feld und Staaken: Großsiedlung und Schaben
Die Großsiedlungen im Norden Spandaus haben andere Probleme. In den Mehrfamilienhäusern des Falkenhagener Feldes sehen wir regelmäßig Schabenbefall — die Tiere nutzen Abfallschächte und Heizungsleitungen als Wanderrouten. In Staaken kommen Ameisen dazu, die im Sommer über Terrassentüren in die Erdgeschosswohnungen eindringen. Hier arbeiten wir oft mit Wohnungsbaugesellschaften zusammen, die ganze Blöcke betreuen lassen.
Womit wir in Spandau zu tun haben
- Ratten und Mäuse — Havelufer, Altstadt-Keller, Gärten in Wilhelmstadt. Köderstationen und Zugangssicherung.
- Wespen und Hornissen — Einfamilienhäuser in Kladow und Gatow. Nester in Rollladenkästen, Gartenhäusern und Schornsteinen. Hornissen nur mit artenschutzkonformer Umsiedlung.
- Marder und Waschbären — Dachböden in Kladow, Gatow, Hakenfelde. Zugangssicherung über Baumschnitt und Blechmanschetten.
- Schaben — Falkenhagener Feld, Staaken, Gastronomie in der Altstadt. Gel-Behandlung, bei Großbefall koordiniert über mehrere Wohnungen.
- Ameisen — Erdgeschosswohnungen und Terrassen in Staaken und Wilhelmstadt. Barriere-Behandlung an Eingangspunkten.
- Tauben — Altstadt-Fassaden, Gewerbeflächen am Rathaus. Spike- und Netzsysteme.
- Bettwanzen — Hotels an der Heerstraße und Ferienwohnungen. Seltener als in Innenstadtbezirken, aber nicht ausgeschlossen.
- Motten — Kleidermotten in den älteren Siedlungshäusern. Lebensmittelmotten in Bäckereien und Gastronomie der Altstadt.
- Silberfische — feuchte Keller in Havel-nahen Gebäuden. Oft ein Feuchteproblem als eigentliche Ursache.
- Flöhe — Hundehalter in Kladow und Gatow. Die Tiere werden oft beim Spaziergang an der Havel aufgesammelt.
Anbindung ans Umland
Spandau grenzt direkt an Falkensee, Brieselang und Dallgow-Döberitz. Wenn Sie dort wohnen, sind wir genauso schnell da.
Preise und Anfahrt
Spandau erreichen wir in 25 bis 40 Minuten. Kosten: einfache Einsätze ab 75 Euro, Wespenentfernung ab 80 Euro, Mardervergrämung ab 120 Euro aufwärts. Notdienst auch abends und am Wochenende unter 030 340 46 300.
Ortsteile im Bezirk Spandau
Wir betreuen: Spandau (Altstadt, Rathaus), Haselhorst, Siemensstadt, Staaken, Gatow, Kladow, Falkenhagener Feld, Hakenfelde und Wilhelmstadt.