Schädlingsbekämpfung im Bezirk Pankow
Pankow ist Berlins bevölkerungsreichster Bezirk — und der vielfältigste, was Schädlinge angeht. Im Süden die sanierten Altbauten von Prenzlauer Berg mit ihren Kellern und Hinterhöfen. Im Norden die Einfamilienhäuser in Karow und Buch, direkt am Feld. Dazwischen Weißensee, Heinersdorf, Niederschönhausen — jeder Ortsteil mit eigenen Gebäudestrukturen und eigenen Schädlingen. Wir arbeiten in allen 13 Ortsteilen und wissen, wo welches Tier vorkommt.
Prenzlauer Berg: Altbau-Klassiker unter der Oberfläche
Die sanierten Fassaden an der Kastanienallee und Schönhauser Allee sehen makellos aus. Aber unter der Oberfläche steckt Bausubstanz aus dem 19. Jahrhundert. Installationsschächte, die seit dem Kaiserreich nicht verändert wurden. Kellergewölbe mit Sandsteinboden, durch die Ratten mühelos wandern. Wir hatten einen Fall in der Dunckerstraße: Der Mieter im vierten Stock bemerkte Schabenspuren in der Küche. Die Ursache lag im Keller — ein defekter Abwasserrohrdeckel, durch den die Tiere ins Gebäude kamen.
Die Cafes und Restaurants entlang der Schönhauser Allee und Stargarder Straße brauchen laufende Kontrollen. Eine Maus in der Küche reicht, und das Gesundheitsamt wird hellhörig. Wir bieten Gastronomen hier Monitoring-Verträge mit monatlicher Dokumentation.
Pankow-Zentrum und Niederschönhausen: die Panke als Faktor
Der namensgebende Fluss Panke zieht sich durch den Bezirk. In Pankow-Zentrum und Niederschönhausen sind die Ufer dicht bewachsen und bieten Ratten Deckung und Nahrung. Die angrenzenden Wohngebiete — Breite Straße, Florastraße, Grabbeallee — melden uns regelmäßig Rattensichtungen in Kellern und Garagen. Nach Starkregenereignissen, wenn das Wasser steigt, werden die Meldungen mehr.
Buch, Karow, Französisch Buchholz: Stadtrand mit Feldmäusen
Ganz anderes Bild im Norden. Einfamilienhäuser mit Garten, angrenzende Agrarflächen, viel Grün. Hier gibt es keine Schaben — dafür Feldmäuse, die im Oktober in Kellerräume und Garagen drängen. Marder, die über Bäume auf den Dachboden gelangen. Wespen, die unter den Dachpfannen nisten. In Französisch Buchholz sehen wir gelegentlich Waschbären, die Komposthaufen durchwühlen und sich in Gartenhäusern einrichten.
Womit wir in Pankow am häufigsten zu tun haben
- Ratten und Mäuse — Panke-Ufer, Hinterhöfe Prenzlauer Berg, Kellerbereiche Pankow-Zentrum. Feldmäuse in Buch und Karow ab Oktober.
- Wespen und Hornissen — Dachgeschosse in Prenzlauer Berg, Rollladenkästen in Weißensee, Gartenlauben in Karow. Bei Hornissen: Umsiedlung statt Vernichtung.
- Marder — Dachböden in Buch, Karow, Blankenfelde, Rosenthal. Zugang über Baumäste. Wir sichern die Einstiegspunkte dauerhaft.
- Kakerlaken — Altbauten Prenzlauer Berg und Weißensee. Ausbreitung über Leitungsschächte. Gel-Behandlung, bei Bedarf über mehrere Wohneinheiten.
- Motten — Kleidermotten in den großen Altbauwohnungen am Helmholtzplatz. Lebensmittelmotten in der Gastro an der Schönhauser Allee.
- Tauben — Fassaden an der Schönhauser Allee und am Antonplatz in Weißensee. Spike- und Netzsysteme.
- Ameisen — Erdgeschosswohnungen und Terrassen in Karow, Buch, Heinersdorf. Barriere-Behandlung an den Eintrittsstellen.
- Bettwanzen — Ferienwohnungen und WGs in Prenzlauer Berg. Seltener als in Kreuzberg, aber im Aufwärtstrend.
- Silberfische — unsanierte Badezimmer in Weißensee und Heinersdorf. Meistens ein Feuchtigkeitsproblem.
- Flöhe — Haushalte mit Hunden und Katzen, quer durch den Bezirk. Flächenbehandlung plus Beratung zur Tierprophylaxe.
Preise und Anfahrt
Prenzlauer Berg erreichen wir in 15 Minuten, Buch und Karow in 25 bis 35 Minuten. Preise: einfache Einsätze ab 75 Euro, Rattenbekämpfung ab 85 Euro, Mardervergrämung ab 120 Euro aufwärts. Notdienst rund um die Uhr: 030 340 46 300.
Ortsteile im Bezirk Pankow
Alle 13 Ortsteile: Prenzlauer Berg (Kastanienallee, Helmholtzplatz, Schönhauser Allee), Pankow (Breite Straße, Rathaus), Weißensee (Antonplatz), Niederschönhausen (Grabbeallee), Heinersdorf, Blankenburg, Karow, Buch, Französisch Buchholz, Blankenfelde, Stadtrandsiedlung Malchow, Rosenthal und Wilhelmsruh.