Schädlingsbekämpfung in Berlin-Neukölln
Neukölln ist unser arbeitsreichster Bezirk. Das ist kein Geheimnis und kein Vorwurf an die Bewohner — es liegt an der Bausubstanz. Die Gründerzeithäuser rund um den Hermannplatz, die Karl-Marx-Straße und die Sonnenallee stammen aus einer Zeit, in der niemand an Schädlingsprävention dachte. Offene Leitungsschächte, durchgehende Kellerbereiche, alte Holzbalkendecken. Dazu kommt die höchste Gastronomiedichte in Süd-Berlin. Für Schaben und Ratten gibt es kaum einen besseren Ort.
Nord-Neukölln: Schaben in der Wand, Ratten im Hof
Wer am Hermannplatz wohnt und abends das Licht in der Küche anmacht, kennt vielleicht den Moment: Etwas huscht weg. Das ist fast immer die Deutsche Schabe. Sie lebt in Kolonien hinter Küchenzeilen, in den Zwischenräumen alter Einbauschränke und hinter Heizkörpern. In einem Haus an der Weserstraße haben wir einmal sechs Wohnungen gleichzeitig behandelt — weil der Befall über drei Stockwerke und den Keller verteilt war. Der Auslöser: eine leerstehende Wohnung im Erdgeschoss, die niemand gemeldet hatte.
In den Hinterhöfen entlang der Sonnenallee sind Ratten allgegenwärtig. Dutzende Restaurants, Imbisse und Bäckereien produzieren Abfall. Die Tonnen sind oft überfüllt, Speisereste landen neben den Containern. Wir arbeiten hier mit mehreren Hausverwaltungen zusammen und kontrollieren die Kellerräume vierteljährlich.
Gropiusstadt und Buckow: andere Bauten, andere Probleme
Die Hochhaussiedlungen im Süden des Bezirks haben eine andere Bauweise — aber Schaben gibt es dort auch. In Gropiusstadt wandern die Tiere durch die zentralen Abfallschächte, die in vielen Gebäuden noch in Betrieb sind. In der Weißen Siedlung in Buckow sehen wir regelmäßig Ameisen in den Erdgeschosswohnungen und Mäuse, die im Winter durch Kellerfenster eindringen.
Womit wir in Neukölln am häufigsten zu tun haben
- Kakerlaken und Schaben — mit Abstand das häufigste Problem. Gel-Behandlung in befallenen Wohnungen, bei Bedarf koordiniert über mehrere Einheiten im Haus.
- Ratten und Mäuse — Hinterhöfe Sonnenallee und Karl-Marx-Straße, Kellerbereiche unter Gastro-Betrieben. Köderstationen plus Zugangssicherung.
- Bettwanzen — WGs mit hoher Bewohnerfluktuation, Ferienwohnungen rund um den Schillerkiez. Hitzebehandlung eliminiert alle Entwicklungsstadien in einem Einsatz.
- Flöhe — bei Katzenhaltern in Erdgeschosswohnungen. Oft bringen Freigänger die Flöhe von draußen mit, und die Larven nisten sich in Polstermöbeln ein.
- Silberfische — in unsanierten Altbaubädern ohne Lüftung. Ein Dauerthema in den Seitenstraßen der Karl-Marx-Straße.
- Ameisen — Erdgeschosswohnungen in Britz und Buckow. Die Tiere kommen über Risse im Mauerwerk und Terrassenübergänge.
- Motten — Lebensmittelmotten in Gastro-Küchen entlang der Sonnenallee. In Wohnungen Kleidermotten in älteren Schränken mit schlechter Durchlüftung.
- Wespen — Balkone in Dachgeschosswohnungen, Rollladenkästen in Britz. Im Hochsommer kommen täglich Anfragen.
- Tauben — Fassaden und Balkone am Hermannplatz und an der Karl-Marx-Straße. Netze und Spikesysteme sind hier Standard.
- Marder — selten in Nord-Neukölln, aber in den Einfamilienhäusern von Rudow und Buckow durchaus ein Thema.
Preise und Anfahrt
Die Preise für Neukölln: Schabenbekämpfung ab 95 Euro, Rattenbekämpfung ab 85 Euro, einfache Einsätze ab 75 Euro. Bei Mietwohnungen tragen in der Regel die Vermieter die Kosten — wir beraten Sie dazu. Neukölln erreichen wir in 20 bis 30 Minuten. Notdienst auch abends und am Wochenende.
Ortsteile im Bezirk Neukölln
Wir arbeiten in allen Ortsteilen: Neukölln (Hermannplatz, Sonnenallee, Weserstraße, Schillerkiez), Britz (Hufeisensiedlung, Britzer Garten), Buckow (Weiße Siedlung), Rudow (Nähe BER) und Gropiusstadt. Für Hausverwaltungen bieten wir Rahmenverträge mit quartalsweisen Kontrollen. Kontakt: 030 340 46 300.