Schädlingsbekämpfung in Marzahn-Hellersdorf
Marzahn-Hellersdorf ist ein Bezirk mit zwei Gesichtern. Im Norden: die größten zusammenhängenden Plattenbausiedlungen Deutschlands. Im Süden: ruhige Einfamilienhausgebiete in Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf, die an Felder und Wiesen grenzen. Dazwischen liegen die Gärten der Welt. Was das für den Schädlingsbefall bedeutet? Die Probleme könnten unterschiedlicher nicht sein — und wir kennen beide Seiten.
Marzahn-Nord und Hellersdorf: das Plattenbau-Problem
Wir sind hier ehrlich: In den unsanierten Plattenbauten von Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord haben wir fast wöchentlich Kakerlaken-Einsätze. Die Gebäude stammen aus den späten 70ern und haben Konstruktionslücken, die Schaben ausnutzen. Die stillgelegten Müllschlucker-Schächte sind nur oberflächlich verschlossen. Die Installationsschächte für Heizungsrohre und Wasserleitungen sind offen. Von einer befallenen Wohnung in der siebten Etage wandern die Schaben innerhalb von Wochen drei Stockwerke in beide Richtungen.
Dazu kommen Ratten in den Kellern und an den Müllcontainerplätzen. Dort, wo 500 Wohnungen ihren Müll entsorgen, entsteht trotz regelmäßiger Abholung genug Nahrungsangebot. In den gefliesten Bädern der unsanierten Wohnungen sind Silberfische ein Dauerthema.
Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf: Gärten, Felder, Feldmäuse
Im Süden des Bezirks sehen die Einsätze ganz anders aus. In Biesdorf kommen wir im Sommer hauptsächlich wegen Wespen — die nisten in den Dachvorsprüngen der Einfamilienhäuser und in Erdlöchern auf den Gartengrundstücken. In Mahlsdorf grenzen viele Parzellen direkt an landwirtschaftliche Flächen. Wenn im Oktober die Felder abgeerntet werden, suchen sich Mäuse ein warmes Quartier. Dann klingelt bei uns das Telefon.
Nahe den Gärten der Welt und in den Kleingartensiedlungen entlang der Wuhle erleben wir außerdem Ameiseninvasionen, die ganze Terrassen unbenutzbar machen. Die lehmigen Böden dort begünstigen große Kolonien.
Womit wir in Marzahn-Hellersdorf zu tun haben
- Kakerlaken und Schaben — Plattenbauten Marzahn-Nord, Hellersdorf-Nord, Hellersdorf-Süd. Bekämpfung mit geruchfreien Mitteln, koordiniert über die Hausverwaltung.
- Ratten und Mäuse — Keller und Müllplätze in den Großsiedlungen. Feldmäuse in Mahlsdorf und Kaulsdorf ab Herbst.
- Wespen — Einfamilienhäuser Biesdorf und Kaulsdorf, Gartenanlagen, Kleingärten an der Wuhle.
- Ameisen — Gärten und Terrassen, besonders auf den lehmigen Böden in Kaulsdorf und an den Gärten der Welt.
- Silberfische — feuchte Bäder in unsanierten Plattenbauten. Weniger ein Schädling als ein Indikator für Feuchtigkeitsprobleme.
- Motten — Kleidermotten in Wohnungen, Lebensmittelmotten in den Discountern und Bäckereien entlang der Hellersdorfer Straße.
- Marder — in den Dachstühlen der Einfamilienhäuser von Biesdorf und Mahlsdorf. Oft erst bemerkt, wenn die Geräusche nachts nicht aufhören.
- Bettwanzen — vereinzelt, aber zunehmend. Eingeschleppt über Gebrauchtmöbel und Reisen.
- Tauben — auf Flachdächern der Hochhäuser und an Einkaufszentren. Heller-Center und Eastgate sind bekannte Hotspots.
- Flöhe — bei Haustierbesitzern in den Gartensiedlungen, wo Hunde und Katzen Freilauf haben.
Preise und Anfahrt
Nach Marzahn-Hellersdorf brauchen wir 25 bis 40 Minuten. Standardeinsätze starten ab 75 Euro. Schabenbekämpfung ab 95 Euro pro Wohneinheit. Bei Behandlung mehrerer Wohnungen sinkt der Preis pro Einheit. Alle Details: Was kostet Schädlingsbekämpfung?. In Mietwohnungen übernimmt in den meisten Fällen der Vermieter. Notdienst: 030 340 46 300.
Ortsteile im Bezirk
Wir sind in allen Ortsteilen aktiv: Marzahn (Gärten der Welt), Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Hellersdorf. Auch das angrenzende Hoppegarten und Ahrensfelde gehören zu unserem Einzugsgebiet.