Bettwanzen1

17.12.2019

Ein Mythos, der sich bereits seit Jahrzehnten hartnäckig hält, ist der, dass sich Bettwanzen einfach durch das regelmäßige Putzen verhindern ließen. Dabei hilft das gegen die unliebsamen Mitbewohner rein gar nichts. Auch wir von der Schädlingsbekämpfung Absolut Berlin sind schon lange als Kammerjäger tätig und haben es oft mit Ratten, Mäusen, Silberfischen und Co. zu tun. Mit der verstärkten Rückkehr der Bettwanzen, bekommen auch wir immer häufiger Anfragen, wie man sich vor diesen schützen kann.

Wie kommt es, dass in den vergangenen Jahren vermehrt Bettwanzen auftreten?

Meistens werden die Bettwanzen mit unserem Gepäck, das wir aus anderen Urlaubsländern mitbringen, eingeschleppt. Da die Weibchen zwischen 8 und 15 Monaten leben, haben sie ausreichend Zeit, ihre bis zu 500 Eier zu legen. Einmal geschlüpft, stechen sie den Menschen im Schlaf, ernähren sich von seinem Blut und legen weitere Eier. Je größer die Population wird, umso schwieriger ist es, diese zu bekämpfen.

Dabei finden sich die Plagegeister in den heimischen vier Wänden üblicherweise im Bettzeug, aber auch in Zylinderschlössern, hinter dem Bettkasten, in Steckdosen, hinter Bildern oder unter Sockelleisten. Meist weisen braune Blutspuren auf eine Existenz hin. Auch die Bisse können einen Hinweis geben. Diese werden jedoch oftmals mit Mückenstichen verwechselt. Zudem treten Rötungen auch erst Tage später auf. Wer hingegen die weiß bis durchsichtigen Eier findet, kann sich ganz sicher sein. Diese sind etwa einen Millimeter groß.

Wie kann ich überhaupt verhindern, Bettwanzen „einzuschleppen“?

Viele Menschen sind der Ansicht, dass dieses Ungeziefer auf die eigene Reinlichkeit zurückzuführen ist. Insofern gilt für diese die Annahme, das, je mehr geputzt wird, ein Befall unwahrscheinlicher ist. Das hingegen stimmt allerdings nicht. So wie auch Kakerlaken, lassen sich die Bettwanzen nicht durch das ständige Putzen oder Desinfizieren der Wohnräume bekämpfen oder gar verhindern.

Insofern ist es auch nicht möglich, noch ratsam, eine Bekämpfung selbst vorzunehmen. Bei einem Befall mit Bettwanzen muss der Kammerjäger her. Denn diese kleinen Plagegeister sind so mit das Schlimmste, dass man sich ins Haus holen kann. Nicht nur wegen des Ausmaßes an Ausbreitung, die mit 500 Eiern pro Weibchen schnell erreicht wird, sondern aufgrund des hohen Aufwands, der bei der Bekämpfung nötig ist.

Wird dabei mit Chemikalien gearbeitet?

Grundsätzlich wird zur Bekämpfung von Ungeziefer, Schädlingen und Plagegeistern Chemie eingesetzt. Dabei arbeiten wir von der Schädlingsbekämpfung Absolut Berlin so umweltschonend wie möglich. Auch wählen wir die Mittel mit Bedacht und nur in einer Menge, die unbedingt nötig ist. Daher ist unser Einsatz auch für den Menschen ungefährlich. Zudem sorgen wir in unserem Betrieb stets für Schulungen und Weiterbildungen, damit alle auf dem neuesten Stand in Bezug auf Wissen und Technologie sind.

Haben auch Sie Probleme mit Ungeziefer?

Man sollte annehmen, dass Betroffene froh sind, wenn wir von der Schädlingsbekämpfung Absolut Berlin anrücken. Jedoch ist das den meisten Menschen eher peinlich, da sie der Ansicht sind, das Ungeziefer nur auftritt, weil die eigene Reinlichkeit vernachlässigt wurde. Dem ist jedoch nicht so. Dennoch kommen wir gerne in Alltagskleidung. Alles, was zur Bekämpfung nötig ist, haben wir dabei in unauffälligen Behältnissen verpackt. So wundert sich dann auch der Nachbar nicht.