Warum sind Kakerlaken so gefährlich?
Die Kakerlake ist für viele Menschen ein Albtraum. In Berlin gilt bei einem Befall mit Schaben die Meldepflicht beim zuständigen Gesundheitsamt. Wer eine Gastronomie besitzt, muss mit einer sofortigen Schließung rechnen -- und auch Privathaushalte sind zur Bekämpfung verpflichtet.
Speichel-, Häutungs- und Kotreste können sämtliche Oberflächen im Haushalt verunreinigen und Lebensmittel kontaminieren. Kakerlaken können daher eine Vielzahl gefährlicher Krankheiten übertragen:
- Tuberkulose: Infektionskrankheit mit hoher Sterblichkeitsrate, die besonders die Lungen befällt
- Hepatitis A: Akute Leberentzündung
- Salmonellosen: Hoch ansteckende Magen-Darm-Erkrankungen
- Ruhr: Schwere Entzündung des Dünn- und Dickdarms mit Durchfall und Kreislaufversagen
Darüber hinaus können Kakerlaken Asthma, Wurmerkrankungen, Allergien, Pilzinfektionen und Ekzeme auslösen.
Wie kommen Kakerlaken ins Haus?
Kakerlaken gelangen meist über Urlaubsgepäck oder Nahrungsmittelverpackungen in den Haushalt. Dank Zentralheizung finden sie in Berliner Wohnungen ideale Bedingungen: Ihre Wohlfühltemperatur liegt zwischen 20 und 30 Grad. Schnell lassen sie sich hinter Kühlschränken oder in dunklen Nischen nieder.
Über Kabelschächte und Rohrleitungen finden sie ein perfektes System, um sich auf andere Räume oder sogar Nachbarwohnungen auszubreiten. Daher ist schnelles Handeln unbedingt erforderlich.
Wie erkennt man einen Kakerlakenbefall?
Wenn Ihnen eine Schabe über den Weg läuft, ist es meist schon zu spät. Ähnlich wie bei Ratten bekommt man die Schädlinge erst zu Gesicht, wenn die Population bereits groß ist. Faustregel: Auf eine sichtbare Kakerlake kommen im Schnitt 200 Tiere im Versteck.
Typische Anzeichen für Kakerlakenbefall:
- Kot: Die Exkremente sind rund 1 mm lang und sehen aus wie Kaffeepulver
- Gestank: Schaben sondern Pheromone ab, die süßlich-miefig riechen. Je größer der Befall, desto stärker der Geruch
- Eipakete: Kokon-Reste sind ein deutliches Zeichen
- Fressschäden: Angeknabberte Verpackungen, da Kakerlaken praktisch alles fressen
Wo verstecken sich Kakerlaken?
Die Schabe ist unglaublich schnell und liebt ruhige, dunkle Orte. Bei eingeschaltetem Licht flüchten sie blitzschnell in Ritzen, unter Schränke oder in Mauerspalten. Besonders beliebt sind warme und feuchte Orte, etwa hinter dem Badezimmerspiegel oder in Abflussrohren.
Die idealen Brutplätze sind Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit, wo das Ungeziefer optimale Bedingungen für die Eiablage findet. Ein Weibchen legt zwischen 10 und 100 Eier, aus denen binnen weniger Tage Jungtiere schlüpfen.
Wie funktioniert die professionelle Schabenbekämpfung?
Eine Kakerlaken-Bekämpfung sollte immer vom Profi durchgeführt werden. Wir setzen exakt dosierte Mittel ein, um andere Menschen sowie die Umwelt nicht zu schädigen. Nicht immer ist die chemische Keule die beste Variante -- daher wählen unsere Experten stets die passendste Methode für Ihren individuellen Fall.
Sollten Sie bereits Kakerlaken gesichtet haben, saugen Sie in der Zwischenzeit sorgfältig alle Ritzen, hinter Schränken, Kühlschränken und in Fugen aus. Eipakete und Kokons sollten ebenfalls so gut wie möglich mit dem Staubsauger entfernt und der Staubsaugerbeutel sofort entsorgt werden.
Wie kann man Kakerlaken vorbeugen?
Nahrungsangebot einschränken
Verschließen oder bedecken Sie sämtliche offenstehenden Nahrungsmittel. Entsorgen Sie Essensreste umgehend und lassen Sie benutztes Geschirr nicht herumstehen. Füllen Sie lose Lebensmittel in verschließbare Gefäße um -- durch diese kommt die Kakerlake mit ihrem kräftigen Beißapparat nicht hindurch.
Gründliche Reinigung
Reinigen Sie alle Räume regelmäßig und gründlich. Rücken Sie Tische und Küchenzeilen zum Saubermachen, saugen Sie auch hinter Schränken und putzen Sie Fußleisten. Je gründlicher und regelmäßiger die Reinigung, desto unwohler fühlen sich Kakerlaken.
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